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„Ooh ja, schön hier.“ Das sagen viele, wenn sie das Leben und Treiben an der Hafenkante betrachten. Mit der Flaniermeile hat Kappelns Wasserfront gewonnen, keine Frage. Zwischen Schleibrücke und der Auffahrt zum Dehnthof reihen sich Lokale dicht an dicht.
Wo früher Autos rauschten, haben heute Cafés und Restaurants ihre Tische gedeckt. Vom Straßencafé über typische Fischlokale bis zum Feinschmecker-Restaurant ist eine gehörige kulinarische Vielfalt zu entdecken. An der Wasserkante wird der Hering gefangen und ein paar Meter weiter wird er gebrutzelt und serviert. Autos dürfen hier nur schleichen, im gesamten Hafengebiet sind maximal zehn Stundenkilometer erlaubt. Gute Bedingungen also für Flaneure und Müßiggänger.
An der Hafenmeile wird bis spätabends gegessen, getrunken, geflirtet und gelacht. Gegenüber haben Ausflugsschiffe wie die MS „Stadt Kappeln“ und Angelkutter fest gemacht. Im Gastliegerhafen wiegen sich Segelboote und Motoryachten. Die 35 Liegeplätze sind jeweils 4,3 Meter breit und etwa 14 Meter lang. Der Tiefgang beträgt durchgängig 3,5 Meter. Reservierungen oder feste Vermietungen gibt es hier nicht, es kann jede freie Box angesteuert werden.
Ein paar Schritte weiter schließt sich der Fischereihafen an. Hier machen nicht nur die in Kappeln beheimateten Kutter fest, auch Fischer aus Maasholm und weiter entfernten Häfen landen hier ihre frischen Fänge an. Noch ein paar Meter längs hat sich das „Yachtzentrum“ angesiedelt – Schiffsausrüster, Bootsbauer, Segelmacher, Schiffselektriker und auch ein Yachtdesigner finden sich dicht am Wasser.
Skipper sind im Yachtzentrum mit ihren Fragen und Wünschen an der richtigen Adresse. Die Fachbetriebe sind untereinander vernetzt und helfen immer weiter.
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