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Das kleine Fischerdorf an der nördlichen Schlei will erwandert werden. Besucher sollten ihre Fahrzeuge draußen abstellen, denn drinnen wird es schnell sehr eng. Das schafft jeder, der zwei gesunde Füße hat. Im Dorf finden sich zahlreiche Restaurants und Geschäfte des täglichen Bedarfs. Etliche historisch wichtige Häuser sind mit Erklärungstafeln versehen.
Hauptanziehungspunkt ist der Hafen mit seinem geschäftigen Treiben. Fischer, Segler, Angelkutter und Ausflugsdampfer sorgen für lebhaftes Treiben. Seit vielen Jahren ist für Maasholm die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus wesentlich höher als die der Fischerei. Ohne Tourismus läge Maasholm (720 Einwohner) wohl wie ausgestorben da, aber ohne die Fischerei fehlte dem Urlaubsort einiges von seinem Flair.
Maasholms kleine Petrikirche thront über einem Schleinoor. Sie stammt aus den frühen 50er Jahren, die Kahnstellen zu ihren Füßen gibt es schon seit alten Zeiten.
In Maasholm beheimatet ist der fast 2000 PS starke Rettungskreuzer „Nis Randers“. Eine Vier-Mann-Besatzung befindet sich ständig an Bord, sie hält das Boot rund um die Uhr und an jedem Tag des Jahres einsatzklar.
Wissen Sie, was „Tüünlüüd“ bedeutet? Das ist die Flurbezeichnung einer Koppel, die jenen Leuten (= Lüüd) gehörte, die im 17. und 18. Jahrhundert Heringszäune (= Tüün) in der Schlei bewirtschafteten.
Das Neubaugebiet Maasholm-Bad entstand vor rund zwei Jahrzehnten auf ehemaligen Flächen des Gutes Oehe. Mitte der 90er Jahre übernahm die Gemeinde das benachbarte, ehemalige Militärgelände bei Exhöft. Zwei Jahrzehnte lang lag dort eine Raketeneinheit der Bundeswehr. Jetzt befinden sich dort eine Außenstelle der Jugendherberge Kappeln und ein Naturerlebniszentrum. Die Fläche gehört zu einem Landschaftsschutzgebiet, es grenzt an das Naturschutzgebiet Oehe-Schleimünde.
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